Werde Vermieter.

Das wichtigste kurz erklärt.

Seit Mitte 2011 führt die Finanz- und Eurokrise zu erhöhter Nachfrage nach Immobilien in guten Lagen. Das Betongold boomt. Das niedrige Zinsniveau und die von der Regierung vorgesehenen Steuervorteile tragen dazu bei.

 

Die Investitionen in eine Immobilie wird als wertbeständig und inflationssicher angesehen. Doch es gibt einiges auf das du achten solltest. Keine Wohnung zur Vermietung gleicht der anderen. Erfahre hier kurz und knapp das wichtigste zur Immobilie als Kapitalanlage.

IMMOBILIEN ZUR VERMIETUNG

Expertenwissen "Immobilien zur Vermietung"

  • Was ist eine Neubau-Immobilie?

  • Was ist eine Altbau-Immobilie?

  • Was ist eine Bestands-Immobilie?

  • Was ist eine Denkmal-Immobilie?

  • Was ist eine Pflege-Immobilie?

  • Was ist ein Self-Storage?

  • Was ist der Unterschied zwischen Instandsetzung und Sanierung?

  • Was ist der Unterschied zwischen Miete und Pacht?

Was ist eine Neubau-Immobilie?

 

Als Neubau wird ein neu gebautes oder wieder errichtetes Gebäude bezeichnet. Uneinigkeit herrscht darüber, wie lange ein Neubau als Neubau gilt. Je nachdem entweder bis zur ersten großen Sanierung, bis das Gebäude sichtbare Abnutzungsspuren aufweist oder sich der gegenwärtige Architekturstil oder die Bautechnologie so weit gewandelt hat, dass das Gebäude so nicht mehr neu gebaut werden würde. Das Gegenteil eines Neubaus ist der Altbau.

 

In einigen Städten werden alle Gebäude ab einem bestimmten Baujahr als Neubau bezeichnet und dabei in vier bautechnische Perioden unterteilt, die jeweils vor allem durch eine ähnliche Bautechnologie gekennzeichnet sind. Der Übergang von Altbau zu Neubau wird z.B. im Mietspiegel durch bautechnische Merkmale wie die Raumhöhen, Isolierglasfenster und die systematische Verwendung von Beton definiert.

 

Was ist eine Altbau-Immobilie?

Als Altbau wird ein Wohngebäude überwiegend aufgrund seiner Beschaffenheit und der während bestimmter Zeitperioden üblichen Bauweise bezeichnet. Hiermit ist im Wesentlichen die bis zum Zweiten Weltkrieg übliche Bauweise im Wohnungsbau gemeint, bei der typischerweise Mauerwerkswände, Holzbalkendecken und Kastenfenster verwendet wurden. Mit Ende des Jahres 1949 endet zumeist die Altbauära.

Der Begriff bezeichnete früher meistens automatisch ein Gebäude mit einfacher, wenig komfortabler Ausstattung. Mittlerweile sind jedoch auch die meisten Altbauten saniert und daher mit Zentralheizung, Isolierglasfenstern und Bädern innerhalb der Wohnung ausgestattet. Viele dieser Bauten sind Baudenkmäler.

 

Was ist eine Bestands-Immobilie?

Als Bestand bezeichnet man ein bestehendes Bauwerk oder den Teil eines Bauwerks oder Gebäudekomplexes, das zu einem bestimmten Zeitpunkt bereits vorhanden ist. So kann man bei einem Bauvorhaben, das ein vorhandenes Bauwerk mit einbezieht, zwischen Bestand und Neubau unterscheiden. Der Kauf eines Bestandobjektes ist gerade für Personen geeignet die erstmalig eine Immobilie zur Kapitalanlage kaufen wollen. Natürlich hat jeder eigene Wünsche und Vorstellungen, wenn es um den Immobilienkauf geht. Viele gehen davon aus, dass das Objekt zum Zeitpunkt des Kaufes bereits existiert und man es einfach kauft. Häufig befindet sich das Objekt allerdings noch im Bau und bis tatsächlich jemand darin einziehen und wohnen kann, werden bis dahin Bereitstellungszins fällig. Ist die Fertigstellung z.B. erst in 2 Jahren nach der Entscheidung geplant und auch erst dann davon auszugehen, dass erst dann die Mieteinnahmen zur Verfügung stehen, schreckt das viele ab. Die Bestandsimmobilie existiert schon und man kann anhand von Protokollen sehen, wie sie sich entwickelt haben und welche Schwachstellen sie hat. Das ist leicht greifbar und man steigt einfacher in das Immobiliengeschäft ein. Meistens lassen sich bei Bestandsimmobilien noch niedrigere Kaufpreise erzielen, so dass von einer ordentlichen Rendite für den Erwerber ausgegangen werden kann.

  

 

Was ist eine Denkmal-Immobilie?

Ein Denkmal im weiteren Sinne ist ein Zeugnis der Kulturgeschichte. Die Hoheit über den Denkmalschutz und die Denkmalpflege liegt in der Zuständigkeit der Länder. Diese bestimmen ob ein altes Gebäude unter Denkmalschutz gestellt wird oder nicht. Sie bestimmen außerdem die Afa (Absetzung für Abnutzung).

Der Denkmalschutz dient dem Schutz von Kulturdenkmalen und kulturhistorisch relevanten Gesamtanlagen (Ensembleschutz). Ziel ist es dafür zu sorgen, dass Denkmale dauerhaft erhalten und nicht verfälscht, beschädigt, beeinträchtigt oder zerstört werden, und dass Kulturgüter dauerhaft gesichert werden. Der Kauf eines Denkmals findet statt, bevor die Sanierungen beginnt. Der Kauf einer Denkmal-Immobilie bietet einen erheblichen steuerlichen Vorteil. Ab einem Bruttoeinkommen von 65.000 € lohnt es sich, diese Anlage ins Auge zu fassen.

 

Was ist eine Pflege-Immobilie?

 

Als Pflege-Immobilie werden Appartements bezeichnet, die sich in Alters- und Pflegeheimen, Wohnheimen mit angeschlossener Pflege oder in gemischten Heimen aus Wohnheim (betreutes Wohnen) und Pflegeheim befinden.

Ein Vorteil beim Erwerb einer Pflege-Immobilie im Gegensatz zu einer Wohnimmobilie ist, dass der Pächter alle Sanierungen und Instandsetzungen die innerhalb der Pflege-Immobilie anfallen, bezahlen muss. Der Investor ist für das sogenannte “Dach- und Fach” zuständig. Das bedeutet, dass der Investor für die Sanierungen und Instandsetzungen des Daches, der Fenster, der Außenwände, der Heizung und meistens auch der Fahrstühle aufkommen muss. Dafür wird eine Instandhaltungsrücklage zurückgelegt.

 

 

Was ist ein Self-Storage?

 

Eine Self-Storage-Box wird  auch Mietlager oder Selbstlagerzentrum genannt. Es ist ein Gebäude zur Lagerhaltung nicht ständig benötigter Möbel und anderer Dinge. Self-Storage kam im Jahr 1960 in Amerika auf und verbreitet sich rasant.

Es handelt sich nicht um Wohnraum, es ist vielmehr eine Möglichkeit für Privatleute oder Firmen, auf bestimmte Zeit sicher und geschützt Gegenstände bei flexibler Mietdauer lagern zu können.

 

Was ist der Unterschied zwischen Instandsetzung und Sanierung?

 

Instandsetzung

 

Unter Reparatur bzw. Instandsetzung wird der Vorgang verstanden, bei dem ein defektes Objekt in einen funktionsfähigen Zustand zurückversetzt wird.

 

Sanierung

 

Unter einer Sanierung versteht man die baulich-technische Wiederherstellung oder Modernisierung einer oder mehrerer Etagen bzw. eines gesamten Bauwerks oder mehrerer Bauwerke, um Schäden zu beseitigen und/oder den Wohnstandard zu erhöhen. In erster Linie geht es um die Werterhaltung der Bausubstanz. Dies betrifft sowohl die Fassade als auch den Kern.

Eine Sanierung geht über die Instandhaltung und Instandsetzung hinaus. Sie kann erhebliche Eingriffe in die Bausubstanz beinhalten

 

Was ist der Unterschied zwischen Miete und Pacht?

 

Miete

 

Eine Miete wird gezahlt sobald ein Mietvertrag geschlossen ist. Ein Mietvertrag ist ein Vertrag in dem die Gebrauchsüberlassung gegen Entgelt geregelt ist. Der Mieter verpflichtet sich die vereinbarte Miete zu zahlen, der Vermieter verpflichtet sich den Gegenstand, wie z.B. die Wohnung, zu überlassen.

 

Pacht

 

Bei einer Pacht wird ein Gebrauchsgegenstand überlassen, um auf Zeit einen bestimmten Nutzen daraus zu ziehen, z.B. um Geld damit zu verdienen. Dem Eigentümer steht für diese Überlassung ein Entgelt zu. Der Unterschied zur Miete ist, dass der Pächter die Möglichkeit auf z.B. finanziellen Nutzen hat. In diesem Zusammenhang fällt immer wieder das Wort Fruchtziehung. Früchte sind in der Rechtswissenschaft die Erzeugnisse oder der Ertrag einer Sache oder eines Rechts.

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