3 Grundsätze für deine Geldanlage


Mit der Geldanlage ist das so eine Sache. Es gibt vielfältige Möglichkeiten sein Geld anzulegen, mit den meisten kennt man sich aber nicht aus. Oft hört man von irgendwelchen Leuten die das eine oder andere schon ausprobiert haben und damit auf die Nase gefallen sind. Andersrum kann es aber auch sein, dass du von Leuten gehört hast, die genau die richtige Geldanlage, genau zum richtigen Zeitpunkt getätigt haben. Wer hat nicht schon einmal darüber nachgedacht wie es gewesen wäre, vor ein paar Jahren wenige Euros in Bitcoin investiert zu haben...

Wie dem auch sei. Wer sich ernsthaft Gedanken darum macht, wie er oder sie sein Geld gewinnbringend und möglichst sicher anlegen könnte, sollte ein paar wenige Grundsätze beherzigen.

1. Grundsatz - Wann und wofür?

Entscheiden für die Auswahl deiner Geldanlage ist es, möglichst genau zu wissen, wofür du dein Geld brauchst und vor allem wann du es wieder brauchen wirst. So macht es einen riesigen Unterschied, ob du dein Geld für eine Anschaffung in den nächsten zwei Jahren brauchen wirst oder ob du vielleicht viel länger auf dein Geld verzichten kannst. Es gibt Geldanlageformen die sind zwar sehr flexibel und somit eigentlich auch für kurzfristige Anlagezeiträume geeignet, bieten jedoch kaum oder keine Sicherheiten. Somit hättest du unter Umständen ein Problem, wenn du das Geld schnell brauchst, es aber leider weniger Wert ist.

Problematisch kann es aber auch in die andere Richtung sein. Wenn es an sich klar ist, dass du das Geld lange nicht brauchen wirst, macht es aufgrund der Niedrigzinsphase eher keinen Sinn, sein Geld lange in sehr sicheren und sehr flexiblen Geldanlagen anzulegen. Das Problem ist hier, dass du auf dein Geld kein oder kaum Zinsen bekommst und wegen des Zinseszinseffektes verlierst du dann viel Geld.

Ein Beispiel:

10.000 € liegen auf einem Festgeldkonto über 15 Jahre zu 1 % Zinsen*

Ergebnis: 11.609 €

10.000 € liegen in DAX-Aktien über 15 Jahre zu 6% Wertentwicklung*

Ergebnis: 23.965 €

*Quelle und Hinweise: Zinsen Festgeltkonto nach FMH Finanzberatung, Wertentwicklung DAX nach Dimensional MSCI German Index Total Return, Betrachtungsweise ohne steuerliche Berücksichtigung

Solltest du dir unsicher sein, ob und wie lange du dein Geld nicht brauchen wirst, könnte eine Mischung unterschiedlicher Konzepte eine sinnvolle Option für dich sein.

2. Grundsatz - Achte auf Diversifikation!

Es gibt wahnsinnig tolle und unglaublich attraktive Formen der Geldanlage 😉 Jedenfalls ist das so, wenn man den Werbeaussagen einiger Anbieter oder Berater glauben schenken mag. Oft sind die Aussagen nicht komplett falsch, aber genauso wenig sind sie meist zu 100% richtig. Die Wahrheit liegt wie so oft, irgendwo dazwischen. Ein seriöser Berater oder eine Informationsquelle zum Thema Geldanlagen (Youtube, Blog, Zeitschrift, Berater etc...) wird dir gegenüber niemals behaupten, dass die gerade empfohlene Geldanlage der einzig richtige Weg für dich ist. Gerade auf lange Sicht ist klar, dass dir niemand genau sagen kann, welche Anlageform für dich letzten Endes die Beste sein wird. Klar ist aber auch, keine Entscheidung zu treffen ist oftmals auch nicht gerade der Königsweg.

Eine Lösung aus dem Dilemma ist die Diversifikation, also die Streuung mehrerer und bestenfalls auch unterschiedlicher Anlageformen. Damit machst du sicher nicht alles richtig, aber ganz bestimmt auch nicht alles falsch.

3. Grundsatz - Behalte die Kosten im Blick!

Eine Geldanlage kostet Geld. Immer. Vielleicht denkst du jetzt, das stimmt nicht, weil zum Beispiel ein Tagesgeldkonto kostenlos ist. Das ist aber nicht die ganze Wahrheit. Zwar musst du beispielsweise für ein Tagesgeldkonto keine Gebühren zahlen, aber der Anbieter des Tagesgeldkontos zahlt dir nicht die Verzinsung aus, die er selbst erhält und somit zahlst du über einen Umweg deinen Beitrag zur Geldanlage.

Zwar sind Kosten nicht alles, ein guter Service will und muss auch entlohnt werden, aber übermäßige Gebühren fressen Rendite. Ein gutes Beispiels für dieses Thema ist die immer wiederkehrende Diskussion darüber, ob man im Rahmen von Investmentfonds eher auf "aktives" oder auf "passives" Management zurückgreifen sollte. Studien belegen sehr deutlich, das gerade auf lange Sicht eine passive Anlagestrategie, wie sie zum Beispiel von unserem Partner growney angeboten wird, der aktiven überlegen ist, trotzdem wäre es nicht zwangsläufig richtig deshalb nur auf solche Modelle zu setzen.

Fazit

Welche Geldanlage die richtige für dich und für dein Vorhaben ist, kann man pauschal nicht sagen. Wie bereits beschrieben, hängt es davon ab, was du möchtest. Ein Gespräch darüber mit jemand anderem kann dir dabei helfen, deine Prioritäten zu ordnen. Weitere Informationen rund um das Thema Geldanlage findest du auf unserer Webseite unter www.meinsternum.de/geldanlage

#Geldanlage #Finanzwissen #Investmentfonds #ETF

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